Zivilrecht

Das Zivilrecht wird auch als Privatrecht bezeichnet, es regelt die Beziehungen der einzelnen Bürger untereinander. Der Kern des Zivilrechts ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt. Ein Teil des Zivilrechts ist das Schuldrecht, welches das Rechtsverhältnis zwischen Gläubiger und Schuldner regelt. Darum handelt es sich, wenn Sie etwa eine Zahlungsforderung aus einem Verkauf einklagen wollen oder sich gegen die unrechtmäßige Geltendmachung einer Forderung aus einem Verkehrsunfall wehren wollen. Das Recht der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (für eine Vielzahl von Verträgen vorformulierten Vertragsbedingungen) spielt hier oft eine Rolle, das Gewährleistungsrecht, Haftungsrecht, Mietrecht, die Gewährung von Garantien, Schadensersatzrecht oder einschlägige Verbraucherschutzbestimmungen. Der Einfluss des Europarechts nimmt dabei eine immer wichtigere Stellung ein. Das Verfahrensrecht ist in der Zivilprozessordnung (ZPO) geregelt, es ist durch den Beibringungsgrundsatz gekennzeichnet, das bedeutet, dass jede am Rechtsstreit beteiligte Partei, die für sie günstigen Tatsachen zu beweisen hat. Regelmäßig ist ein erstrittenes Urteils oder ein geschlossener Vergleich die Voraussetzung für die Durchsetzung der Forderung im Rahmen der Zwangsvollstreckung. Gegen zivilrechtliche Urteile sind grundsätzlich die Rechtsmittel der Berufung und Revision gegeben.

Grundsätzlich muss der Verlierer eines bürgerlichen Rechtsstreits die gegnerischen Anwalts- und Gerichtskosten tragen, daher sind Chancen und Risiken eines Prozesses sorgsam gegeneinander abzuwägen. Ich kläre Sie in jedem Verfahrensstadium über die Kostenrisiken umfassend auf (Näheres siehe unter Rubrik Kosten).

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